Modellbau im Maßstab 1:87 und 1:220
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Le viaduc sur la valee´- Contra Costa - Durlesbacher Weg - Rothenzeller Weg - Catharinen Tief - Am Mauspfad - Süderheidetal - Dörpeder Mühle  -  Holtgaster Feld  -  HP Grund - Westfalen Bühne - Westerende  -  Osterdeicher Weg   -   Wegscheid   





Der berühmte Viadukt, das Wahrzeichen der Gemeinde Altenbeken

stand mit seinen typischen Charakteristiken Pate für die Umsetzung im Maßstab 1:220.

Erfreulicherweise hat der Hersteller Archistories und die Firma HRT/ 1zu220shop das Modell

als ein- und zweispurige Variante mit einem Erweiterungss- Set  im Angebot,

damit sind weitreichende Möglichkeiten gegeben, es wirkungsvoll in eine Modell-Landschaft zu platzieren.

Doch damit nicht genug, dieses Viadukt könnte auch in verschiedenen europäischen Regionen  stehen oder sogar in den östlichen US- Bundestatten.

In dem befahrbaren Diorama "Le viaduc sur la valée" wurde die einspurige Grundvariante verbaut.

 Nebenher sind solch kleine Dioramen echte "Hingucker" in den Wohnräumen.



 





US Fähre "Contra Costa"

gebaut von Peter Nolan



 






 Ein H0e Diorama

 


In früheren Zeiten war der Alltag noch nicht von großer Hektik und Lärm geprägt.Es war so ruhig hier, dass der Betrachter die im warmen Wind raschelnden Blätter hören konnte ... nur unterbrochen von den typischen Stand- Geräuschen eines 750 mm Dampfers. Da nahm sich auch  ein Lokführer an einem sonnigen Freitagnachmittag die Muße, mit dem Angler auf der anderen Seite des mit behäbiger Geschwindigkeit daher fließenden Baches ein gepflegtes Gespräch zu führen, bevor die letzte Fuhre im Steinbruch vor dem Wochenende bereitgestellt wurde. Seine abschließende Dienstfahrt mit einem Personenwagon und den recht müden Arbeitern führte ihn meist nochmals hier vorbei, ob der Wanderarbeiter auf der kleinen Holzbrücke hier immer noch seinen Blick in weite Landschaft schweifen ließ?  


 

 




 

Das Diorama aus den Bauberichten der Trainini - Ausgaben 2017



 




 








In den früheren Jahrzehnten gab es noch die großen ausgedehnten

Hafenanlagen. Selbst in den "hinterletzten" Wasserarmen siedelte

sich meist noch das ein oder andere kleinere Gewerbe an.

Das "Catharinen Tief"  beschreibt eine solche Szenerie.

Leicht verträumt vor einer größeren Baumreihe liegt unsere

kleine Anlegestelle. Die dahinter liegende Haltestelle dient

den Hafenarbeitern in den frühen Morgenstunden als Ausgangspunkt

zum Arbeitsantritt oder nach Arbeitsschluss zur "Heimfahrt".

Natürlich ist in dem kleinen Gebäude ein Schankraum untergebracht.

Man war in diesen Zeiten noch nicht dem hektischen Leben verfallen und gestattete

sich ein Bierchen nach der Arbeit,...

An einem frühen Freitagnachmittag steht das Wochenende vor der Türe und langsam entsteht

so eine gewisse Ruhe und Gelassenheit...

 









 


 




...es war ein sonniger Samstagnachmittag im September 1974 und wir befanden uns am Stellwerk von Dörpede,
das auf HP 1 stehende Einfahrtssignal kündigte den planmäßigen Personenzug mit nächstem Halt im gleichnamigen Bahnhof an.


In dieser Zeit waren die Geschäfte in den Dörfern und Städten bereits seit wenigen Stunden geschlossen und
es trat eine für damalige Zeiten typische Wochenendruhe ein.
Wir sahen nur die alte Dame auf dem wahrscheinlichen Weg zum Bahnhof und drei Bahnarbeiter vertieft in einem gepflegten Gespräch.
 
Es war so ruhig hier, dass der Betrachter die im warmen Wind raschelnden Blätter hören konnte ...
Das kleine Gewässer floss mit behäbiger Geschwindigkeit daher,...

Den einzigen "Krach" in dieser Gegend verursachte eigentlich nur die Dörpeder Mühle in
cirka zwei Kilometer Entfernung mit ihrem immer noch notirisch quietschenden Mühlrad...



 






 




Was waren das für Zeiten als auf Sylt die besten Krabbenbrötchen noch beim alten Hansen im Haltepunkt Süderheidetal zu bekommen waren.

Hier legten diverse Kutter vor der Rückfahrt nach Friedrichskoog regelmäßig an, um einen Teil der Ladung für das "Krabben - Hus" zu löschen.

So eilten in der Folge die Einheimischen aber auch Touristen herbei und ließen es sich schmecken.

Wer genug Geld hatte, konnte sich den Fußweg durch die Heidelandschaft sparen und nahm den Zug, meist in Form eines Wismarer Schienbusses.

War das Tagesgeschäft für Herrn Hansen wieder sehr einträglich, der letzte Zug aber schon längst am Horizont entschwunden,

so stand ihm mit Genehmigung der S.V.G. immer noch seine alte Fahrraddrasine zur Verfügung. Weit hatte er es ja nicht... bis nach Hause...

Leider ist dies nur eine kleine fiktive Story der 1970 eingestellten Inselbahn auf Sylt...

 

 


 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 





 

 



 

 

 

 

 





 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

Aus Sande kommend fährt unser N 2589 durch die typischostfriesische flache Landschaft,

Getreidefelder wechseln sich ab mit Viehweiden, nur unterbrochen von den Höfen, welche meist von Bäumen umsäumt sind.

Seit einiger Zeit ist rechts von uns die Landstraße nach Helenensiel, eingefasst von krummen, windzersausten Bäumen und den allgegenwärtigen Entwässerungsgräben.

Osterdeicher Weg nennt sich diese Straße hier und führt gemeinsam mit der Bahnlinie schnurgerade zum letzten Haltepunkt vor Helenensiel.

Dies ist Westerende. Wir steigen hier mal aus, um festzustellen ob was los ist.

Natürlich vollkommene Fehlanzeige, ein einziges Gebäude weit und breit, das Abstellgleis ist schon mit den ersten Pionierpflanzen garniert, den Prellbock hat man auch schon entsorgt.

Hinter dem Dienstgebäude liegt nur Schrott rum und sogar mal wieder ein alter VW Käfer, diesmal unter einer Plane versteckt.

Letztes Jahr haben wir einen rostigen Käfer beim Schiffsausrüster im Hafen entdeckt.

Mal sehen, ach du meine Güte, der nächste Zug kommt erst in 2 Stunden. Wir könnten es ja zu Fuß versuchen, den Leuchtturm von Helenensiel sieht man über den Baumreihen im Hintergrund.

Wir sprechen den nachdenklichen ortsansässigen Herrn vor der Tür an: 'Nur die Schienen führen sofort zum Hafen, der Osterdeicher Weg macht hier noch einen riesigen Bogen um den Polder und einen Gehweg gibt es auch nicht.'

„Gestrandet im Nirgendwo“

 

War das immer so?

Früher war das Freiladegleis eine Anlaufstelle für die landwirtschaftlichen Güter, so der Mann, jetzt kommt fast alles auf den Lkw. Fahrgäste sind hier ganz selten...